Kurzinterview mit Alexander Arefiev
- Val di Fiemme 12.01.08 -


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Am Rande des Weltcups in Val di Fiemme war es uns möglich ein kurzes Interview mit dem russischen Co-Trainer Alexander Arefiev zu führen.



Alexander, heute lief es ja leider nicht so gut beim Springen.

Ja, die Bedingungen waren leider nicht gut. Rückenwind und Regen.

Aber ansonsten läuft es ja für das russische Team richtig gut. In Bischofshofen waren drei Springer unter den Top Ten.

Ja, da lief es richtig gut.

Nur für Dimitri Ipatov lief die Saison bisher nicht so gut.

Ja, wir planen jetzt eine Woche intensives Training in Klingenthal mit ihm und hoffen, dass es dann besser wird.

Und wie schaut Eure Sommervorbereitung so aus? Ihr trainiert viel in Deutschland?

Ja, wir trainieren hauptsächlich in Deutschland, Hinterzarten, in Österreich, der Schweiz und ab und zu in Finnland.

Wie sehen die Trainingsmöglichkeiten in Russland aus?

In Russland gibt es nur zwei - drei kleine Schanzen und das ist alles. Wenn wir nach Hause fahren, können wir nicht auf der Schanze trainieren.

Nun werden ja 2014 die Olympischen Spiele in Sotschi stattfinden. Wie sind da die Perspektiven für Euch?

Ja, ich denke Sotschi wird viel positives für uns bedeuten.

Und wann werden in Sotschi die Schanzen gebaut?

Bis 2010 sollen sie fertiggestellt sein.

In St. Petersburg war ja auch einmal Schanzenprojekt geplant.

Ja, diese sollen in 2 Jahren fertig sein. Dort wird es dann ein großes Sportzentrum geben, auch mit Langlauf und Biathlon.

Und auch die Schanzen in Nishny Novgorod soll ja restauriert werden.

Ja, aber das ist noch in der Planung. Auch das wird noch 2-3 Jahre dauern. Zur Zeit gibt es eben keine Schanzen für uns.

Wie sieht es mit dem Nachwuchs aus? Vor zwei Jahren waren ja zum Beispiel noch Ildar und Robert Fatchullin dabei.

Ja, aber die haben zur Zeit leider keine Form.

Im Continentalcup läuft es ja zur Zeit auch nicht so gut.

Ja, auch hier stimmt die Form der Springer nicht. Die Resultate sind schlecht. Das Weltcupteam ist gut, aber im Continentalcup läuft es zur Zeit wirklich schlecht.

Dann hoffen wir, dass es auch für den Rest der Saison gut für das russische Team läuft.



www.aussenseiter-spitzenreiter.net bedankt sich bei Alexander Arefiev für das Interview